Landesverband Bayern

der Schwerhörigen und Ertaubten e.V.

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Leben im Abseits
 

Landesverband der Schwerhörigen in Ingolstadt
(Ingolstädter Donaukurier vom 23.10.2007)

 

Ingolstadt (rl). Sie stehen oft im Abseits. Fühlen sich ausgestoßen, weil niemand sich für ihre Probleme interessiert. Was Schwerhörige tun können, um ihre Mitmenschen auf ihre Lage aufmerksam zu machen, erfuhren etwas 20 Teilnehmer eines Seminars, das der Landesverband Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten am Sonntag in Ingolstadt veranstaltet hatte.

Die Gruppenleiter und Vereinsvorstände der bayerischen Schwerhörigen-Organisationen informierten sich dabei im Bürgerhaus Neuburger Kasten über das Thema Öffentlichkeitsarbeit. Wie man die Medien auf die Anliegen Schwerhöriger aufmerksam machen kann, erläuterte Stephan Wilke vom Deutschen Schwerhörigenbund. Tipps aus der Praxis gab anschließend die DONAUKURIER-Redakteurin Ruth Stückle.

Die Veranstaltung wurde mit Hilfe einer speziellen Anlage durchgeführt, die Hörgeschädigten ermöglicht, das Gesprochene ohne störende Nebengeräusche zu verstehen. Organisiert wurde das Seminar von Peter Lottner, Leiter des Referats Bildung beim Landesverband.

Mit dabei waren auch die Leiter der Kontaktgruppe Ingolstadt, die jeden dritten Montag im Monat um 18 Uhr im Bürgerhaus Alte Post zusammenkommt.