Landesverband Bayern

der Schwerhörigen und Ertaubten e.V.

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Der Induktionsführer ist für folgende Städte verfügbar:


Stand des Induktionsführers: Dezember 2010

Meldungen und Ergänzungen bzw. Änderungen bitte mit dem Anhängenden Formular vornehmen. Download als PDF-Dokument oder als Doc-Dokument.

Goldene Ringschleife

Der Landesverband Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten e.V. vergibt an Städte und Gemeinden, die sich in hervorragender Weise für die Schaffung einer barrierefreien Kommunikation für schwerhörige Menschen eingesetzt haben die Auszeichnung "Goldene Ringschleife".

Die Auszeichnung "Goldene Ringschleife" haben bisher erhalten:

  • Bamberg (2010)

Hinweise zur Technik von Induktionsanlagen:

Die in den nachfolgenden Übersichten aufgeführten Induktionsanlagen wurden über einen längeren Zeitraum erfasst. Daher ist der aktuelle Zustand der Induktionsanlagen in vielen Fällen nicht bekannt.

Die ersten Induktionsanlagen wurden mit sogenannten "Spannungsverstärkern" (auch "100V Technik genannt) errichtet. Diese Technik ist heute überholt und führt oft zu leiser und dumpfer Tonübertragung.

Heutiger stand der Technik sind die sogenannten "Stromverstärker". Nur mit Ihrem Einsatz kann eine gute Qualität der Tonübertragung erreicht werden. Da die Qualität aber auch von anderen Faktoren, wie z.B. dem Untergrund, der Verlegung etc. abhängt, ist die Gesamtfunktion der installierten Induktionsanlage zu betrachten. Die in Deutschland verbindliche Norm DIN EN 60118-4 legt hierfür Mindestanforderungen fest.

Soweit uns Messprotokolle bekannt sind, die die Erfüllung der Norm DIN EN 60118-4 nachweisen, sind die Anlagen am rechten Rand mit dem Symbol "J" gekennzeichnet. Ist das Symbol nicht vorhanden, so bedeutet das lediglich, dass uns keine entsprechende Information vorliegt. Es bedeutet nicht, dass es sich dabei um Induktionsanlagen schlechterer Qualität handelt.

 

Erklärungen der Kürzel der Art der diversen Induktionsanlagen:

Kürzel

Bedeutung

Bemerkung

AFILS Induktionsschleife mit Konstantstrom-Verstärker Stand der Technik: Optimaler Frequenzgang, HiFi-Qualität möglich; auch für große Auditorien und Säle geeignet.
KINDA Induktionsschleife mit Konstantspannungs
Verstärker
Veraltete (konventionelle) Technologie: Qualität lässt meist zu Wünschen übrig (dumpfer Klang, oft auch sehr leise); Umfassung größerer Zuhörerbereiche praktisch unmöglich.
FM Drahtlos-Übertragung (Radiofrequenzen) Für Hörgeräteträger sinnlos, da meist in Verbindung mit Kopfhörer oder Kinnbügel betrieben; hierzu muss das Hörgerät herausgenommen werden. Mittel- bis hochgradig Schwerhörige hören dann kaum noch etwas.
IR Drahtlos-Übertragung (Infrarot) Für Hörgeräteträger sinnlos, da meist in Verbindung mit Kopfhörer oder Kinnbügel betrieben; hierzu muss das Hörgerät herausgenommen werden. Mittel- bis hochgradig Schwerhörige hören dann kaum noch etwas.
KH Kopfhörer konventionell Für die meisten Hörgeräteträger sinnlos, da hierzu die Hörgeräte herausgenommen werden müssen.

 

 

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